C.M. VON HAUSSWOLF
There is a dual, parallel movement in Carl Michael von Hausswolff’s endless drones. Since the start of his career in the late 1970s, the composer and visual artist, who was born in 1956, has slowly but surely trimmed every excess bit of fat from his works – true studies in electricity, frequencies and tonal autism, as he himself describes them – in order to break all the way through to the core. And his audience regularly praises him for shaking them all the way down to their cores as well. Listening to von Hausswolff involves every aspect of the human organism: from the skin to the bowels all the way to the hidden layers of the soul. The intensity and grandeur of his music is always aimed at turning things you thought didn’t exist into something tangible.

4th August, Radialsystem V


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CARL MICHAEL VON HAUSSWOLFF – Der Knochenmann

Es gibt eine zweifache, parallele Bewegung in den endlosen Drones von Carl Michael von Hausswolff. Seit dem Beginn seiner Karriere in den späten Siebzigerjahren hat der 1956 geborene Komponist und bildende Künstler in seinen Werken – reine Studien von Elektrizität, Frequenzen und tonalem Autismus, wie er selbst zu Protokoll gibt – nach und nach jedes überflüssige Gramm Fett abgespeckt, um zu ihrem inneren Kern vorzustoßen. Und sein Publikum dankt ihm regelmäßig dafür, die Knochen im trägen Fleisch durchgeschüttelt zu bekommen. Hören ist bei von Hausswolff ein Akt des ganzen Organismus, von den Eingeweiden bis zu den verborgenen Schichten des Geistes. Die Intensität und Erhabenheit seiner Musik handelt immer davon, etwas fühlbar zu machen, von dem man denkt, es wäre gar nicht da.